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Nach langer Zeit des stetigen Anstiegs begannen 2022 die Preise für Wohnimmobilien zu fallen. Der Immobilienpreisindex des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) unterlegt die Stimmung am Markt mit Daten. Zwar sind zum Ende 2022 die Preise für Immobilien höher als zum Jahresanfang, jedoch ist der Jahreszuwachs deutlich geringer als in den Jahren zuvor. Vor allem der Gewerbeimmobilienmarkt leidet unter der derzeitigen Marktlage.
Inflation, Krieg, Krisen und gestiegene Zinsen wirken sich auch im Wohnungsmarkt der deutschen Metropolen und auf dessen Preiswachstum aus. Im dritten Quartal von 2021 stieg der Index des vdp um circa 6,1 Prozent. Vergleicht man aber das dritte und das zweite Quartal 2022 miteinander, stellt man fest, dass der Index um 0,7 Prozent gesunken ist. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen konnten von diesem Preisanstieg jedoch weniger profitieren.
Preise für Gewerbeimmobilien sanken um 2,2 Prozent von dritten Quartal 2021 bis zum dritten Quartal 2022. Vor allem die Einzelhandelsimmobilien sind betroffen. Deren Preise gehen bereits seit dem immer stärker werdenden Online-Handel oder der pandemiebedingten Herausforderungen zurück. Preise für Einzelhandelsimmobilien gaben im Vergleich zu 2021 sogar um 5,8 Prozent nach. Damit einhergehend ist auch ein Rückgang bei der Neuvermietung mit einem Abschwung von 3,1 Prozent.
Wie sich die Preise 2023 entwickeln werden, können Experten mit der Unterstützung von Studien zwar abschätzen, jedoch nicht mit 100 prozentiger Sicherheit vorhersagen. Einige sind sich jedoch sicher: Mitte 2023 ist wieder mit einem Anstieg zu rechnen, auch mit einem Aufwärtstrend von Gewerbeimmobilienpreisen soll zu rechnen sein.
Besonders Mehrfamilienhäuser, aber auch andere Wohnimmobilien sollen dagegen, laut anderen Studien, weiter im Preis fallen. Da sich verschiedene Immobilienmärkte jedoch sehr unterschiedlich verhalten können, kommt es natürlich auch auf den Standort des Kaufobjektes an.
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Foto: © Madison Inouye/pexels.com
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