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Immobilienpreise Österreich

Wie haben sich die Immobilienpreise Österreichs entwickelt und wohin geht der Trend? Informieren Sie sich in unseren Karten und Grafiken über die aktuellen Immobilienpreise Österreichs, Preisentwicklungen und Trends am Wohnimmobilienmarkt. Wir haben für Sie den Markt für Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser in ausgewählten Bundesländern sowie zusätzlich in wichtigen Städten und Regionen im Detail analysiert. Erfahren Sie mehr über Preisentwicklungen, Transaktionen und Mieten.  


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Wohnimmobilien Wien

Wohnimmobilien Salzburg

Wohnimmobilien Salzkammergut

Wohnimmobilien Tirol/Zell am See

Vergleichen Sie die Immobilienpreise in Österreichs Städten und Regionen


1. Marktentwicklung: Wie entwickeln sich die Immobilienpreise Österreichs?

Facettenreich und vielfältig – diese Schlagwörter beschreiben nicht nur die unvergleichbare Naturlandschaft und das Zusammenspiel von Tradition und Moderne in Österreich, sondern präsentieren auch den österreichischen Immobilienmarkt.


Die Dynamiken der Zinsentwicklung zeigen anhaltende Auswirkungen auf die finanzwirtschaftliche Situation sowie deren Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Nach vermehrten Preiskorrekturen setzt zunehmend eine Stabilisierung der Preise ein. Die seit Beginn der Zinserhöhung zu verzeichnende stärkere Lageabhängigkeit bei der Preisentwicklung setzt sich fort. So weisen sehr gefragte Lagen einen starken Nachfrageüberhang aus, während in einfacheren Lagen auch 2024 noch mit Preiskorrekturen zu rechnen ist.


Die Handelsaktivität hat 2023 im Vorjahresvergleich einen Rückgang von 33,5 % verzeichnet. Im Segment der Ein- und  Zweifamilienhäuser wurden 6,3 Mrd. Euro umgesetzt und bei den Eigentumswohnungen  8,4 Mrd. Euro. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 43.300 Objekte verkauft.

Erfahren Sie mehr Details zu den Immobilienmärkten Österreichs mit einem Klick auf die Karte.

2. Immobilienpreise Österreich: Wo ist es am teuersten?

Die Wohnungspreise in Österreich stabilisieren sich zunehmend. Im Jahr 2023 lag eine gewisse Verunsicherung vor, welche mit einer Kaufzurückhaltung am Wohnimmobilienmarkt einherging. Als Folge dessen wurden durch einen Rückgang der Handelsaktivität weniger Wohnimmobilien gehandelt. Die Verkaufspreise für  Eigentumswohnungen haben im Jahr 2023 einen Rückgang um 5,0 % vorzuweisen und für Ein- und Zweifamilienhäuser ein Rückgang von 6,2 %. 


Trotz aktueller Preisentwicklungen zeigt das Bundesland Salzburg sowohl im Segment der Eigentumswohnungen einen Anstieg von 1,5 % als auch im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser einen Anstieg von 2,9 %.

Insgesamt zeigt sich ein starkes Preisgefälle. Das Preisniveau weist weiterhin große Unterschiede zwischen den Top-Regionen und den günstigeren Teilen des Landes vor. So liegt der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im Bezirk Kitzbühel bei über 10.000 Euro. Zu den besonders hochpreisigen Bundesländern zählen SalzburgVorarlberg, Tirol und Wien. Im Fünfjahresvergleich der Preise bundesweit wurde deutlich, dass es sich bei den Preiskorrekturen um kleinere Rücksetzer handelt. Je nach Segment zeigen die meisten Bezirke weiterhin ein Plus von durchschnittlich 36 % im Vergleich zum Jahr 2018 auf. Dabei haben sich die sieben Bezirke Kirchdorf, Neunkirchen, KitzbühelHermagor, Oberpullendorf, Feldkirchen und Reutte die Quadratmeterpreise für Wohnungen sogar nahezu verdoppelt.

3. Wo ist die Nachfrage am höchsten?

Das anhaltende Thema der Zinsentwicklung beschäftigt den Immobilienmarkt auch 2024 weiterhin. Die Inflationsrate in Österreich erreichte im Januar 2023 mit 11,2 % zum Vorjahresmonat den Höhepunkt sowie den höchsten Wert seit den 70er Jahren. Im Jahresverlauf von 2023 ist die Inflationsrate gesunken und erreicht im Januar 2024 einen Wert von 4,5 %. Im Mai 2024 ebbt die Inflation langsam ab und liegt bei 3,4 %. Insbesondere bei Finanzierungsfragen sind die Auswirkungen noch immer spürbar. Die Inflationsrate in Österreich lag im Jahr 2023 mit 7,7 % deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Nach langer Rallye bremsen sich die Immobilienpreise ein. Die steigenden Zinsen haben dabei allerdings die Anzahl der Immobilienkäufe gedämpft.


Seit Beginn der Zinserhöhung wird die Lage immer wichtiger. Dabei war ein Nachfrageüberhang insbesondere bei den gefragten Lagen zu beobachten, wodurch auch die erschwerte Finanzierungssituation hier zu keinem Richtungswechsel der Preisentwicklung geführt hat.


Mit einem Einbruch der Preise und erheblich günstigeren Kaufbedingungen sollte damit nicht gerechnet werden. Der Bedarf an Wohnraum ist weiterhin so hoch, dass die Nachfrage nach Wohnimmobilien auch bei höheren Zinsen weiter gegeben ist. Zukünftig werden weiterhin Wohnimmobilien in den beliebten Städten wie  Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck besonders gefragt sein. Auch Ein- und Zweifamilienhäuser in den schönen Berglandschaften Tirols, Salzburgs und Kärntens oder an den Seen des Salzkammerguts und des Kärntener Zentralraums bleiben äußerst attraktiv.

4. Energieeffizienz: Welche Rolle spielt sie beim Erwerb?

Durch die gestiegenen Energiekosten spielt beim Erwerb auch die Energieeffizienz eine immer größer werdende Rolle. Neubauobjekte und energetisch sanierte Bestandsobjekte mit guter Wärmedämmung werden vermehrt gesucht. Durch die hohen Bau- und Ressourcenkosten und Ungewissheiten bei der Materialverfügbarkeit werden Objekte ohne baldigen Sanierungsbedarf inzwischen trotz höherer Kaufpreise häufig bevorzugt. Die Thematik der Nachhaltigkeit und damit verbundene Wertentwicklungspotentiale von zukunftsfähigen Bauten hat zudem auch eine hohe Relevanz.


Generell bedarf es sowohl für Eigentümer als auch für Käufer in den aktuellen Zeiten einer professionellen Beratung. Nur so kann sichergestellt werden, dass ein
marktgerechter Preis erzielt wird. Lassen Sie sich von Ihren lokalen Experten bei Engel & Völkers vor Ort bestmöglich bei Ihren Immobilienfragen unterstützen.

5. Wohnungsbau: Droht der Bautätigkeit ein Einbruch?

Österreich verzeichnete gemäß aktuellsten Daten von Statistik Austria im Jahr 2022 rund 77.300 fertiggestellte Wohnungen. Dies ist ein Rückgang von 5,7 % im Vergleich zu 2021. Als Folge der steigenden Preise von Energie, Rohstoffen und Handwerksdienstleistungen sind die Baukosten in Österreich deutlich angestiegen. Diese hohen Baupreise lassen Bautätigkeiten versiegen. Der Baukostenindex im Wohn- und Siedlungsbau (Basisjahr 2020) ist seit dem Vorjahr 2023 im Mai 2024 um 2,8 % auf 128,5 gestiegen. Als Folge werden geplante neue Bauprojekte zunehmend verworfen und zum Teil kommt es zu Projektabbrüchen.


Wohnbaurate: Wien Spitzenreiter


Bei den Fertigstellungen in Relation zur Bevölkerungszahl ergibt sich regional ein differenziertes Bild. Im Jahr 2022 verezeichnet Wien mit 10,8 fertiggestellten Wohnungen je 1.000 Einwohnern die höchste Wohnbaurate Österreichs. Danach folgt mit Vorarlberg das westlichste Bundesland Österreichs mit 9,6 fertiggestellten Wohnungen je 1.000 Einwohnern. Absolut betrachtet ist auch die Bundeshauptstadt Wien Spitzenreiter. Dort wurden zwischen im Jahr 2022 rund 21.000 Wohnungen fertiggestellt. In der zweitplatzierten Bundesland Niederösterreich waren es im gleichen Jahr rund 13.000 fertiggestellte Wohnungen, gefolgt von Oberösterreich mit rund 12.400 fertiggestellten Wohnungen.

6. Lokale Marktberichte: Wie hoch sind die Immobilienpreise in verschiedenen Städten und Regionen?

FAQ: Häufig gestellte Fragen

In den sechs größten Städten Österreichs (über 100.000 Einwohner*innen) werden jährlich zwischen 22.000 und 24.000 Wohnimmobilien verkauft (ETW, EFH, ZFH). Die Zahlen beziehen sich auf Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt.

Im Jahr 2023 lagen die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in Wien bei durchschnittlich 6.480 Euro. Im Jahr davor waren es knapp 6.800 Euro. Am teuersten ist der Quadratmeter in der Inneren Stadt (Wien 1): durchschnittlich rund 14.600 Euro. Auf Platz zwei mit deutlichem Abstand liegt die Wieden (Wien 4) mit einem Quadratmeterpreis von im Schnitt 7.800 Euro.

In Kitzbühel sind die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen mit rund 10.000 Euro pro Quadratmeter am höchsten. Auf dem zweiten Rang in Tirol liegt der Bezirk Innsbruck-Stadt mit rund 7.000 Euro. Es folgt der Bezirk Schwaz mit durchschnittlich 4.800 Euro pro Quadratmeter.

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Für den Marktbericht Immobilienpreise Österreich hat Engel & Völkers Research Miete, Immopreise und Preisentwicklungen in folgenden Städten, Kantonen und Regionen untersucht:


Burgenland


Kärnten

  • Klagenfurt
  • Region Oberkärnten - Millstätter See
  • Region Wörthersee - Ossiachersee


Niederösterreich

  • Baden bei Wien
  • Klosterneuburg
  • Mödling


Oberösterreich

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  • Wels


Salzburg

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Steiermark

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Tirol

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Vorarlberg

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Wien